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Meine Story

Wie alles begann.


In der Schule war ich die, die zu den Coolen gehören wollte und zu den Nerds nicht passte. Das Mädchen mit den langen Haaren und den vielen Gedanken. Meine Vita ist genauso bunt und kurvig, wie das Leben und mein Kleidungsstil.


Ich lernte sicherheitshalber einen Beruf und schloss mittelmäßig als Bürokauffrau die Lehre ab. Danach wagte ich die ersten Schritte im Marketing und schrieb Verkaufstexte für Fachzeitschriften.


Es folgten über zwanzig Jahre im Vertrieb und Marketing in der Telekommunikation. Dazwischen gab es kurze selbstständige Aufenthalte als Trainer, Berater, Personalshopper und in der Fotografie. Doch meine eigene Angst trieb mich stetig zurück in die Festanstellung.


Bis mein Kind auf die Welt kam und alles Kopf stand, was ich bisher kannte. Wer war ich und vor allem, wer will ich sein? Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, heißt auch, in allen Lebenslagen Verantwortung für sich und das eigene Tun zu übernehmen. Gut zu sich zu sein.


Mandy, Mama & Frau


Über vierzig Jahre habe ich mein Leben meist für mich allein getragen. Mit den üblichen Ausnahmen für Lieblingsmenschen und den Hund. Dann war da plötzlich dieses kleine Mädchen mit dem ansteckenden Lachen. Unsere Tochter. Ich war mit einem Mal Mama. Und glaub mir - die neun Monate Schwangerschaft reichen nicht aus, um sich darauf ausreichend vorzubereiten. Mama zu sein ist ein wunderschöner und anstrengender Prozess, der nie endet. Mama zu sein heißt auch, ein Vorbild zu leben. Das wollte und will ich zu gern. Und gleichzeitig mutig meinen Weg gehen. Den zu mir. Zu meiner Schöpferinnenkraft.


Ich bin schon mein ganzes Leben lang kreativ. Das Geschichten erzählen in Wort und Bild, ist der rote Faden auf der Landkarte meines Lebens #storytellinglover


Die offen Schreibende


Auf Wordpress veröffentlichte ich meine ersten Blogbeiträge, teilte diese in studi.vz und später auf Facebook. Ich liebe, liebe, liebe es bis heute, Wörter zu Texten und zu einer Story zusammenfließen zu lassen. Manchmal beginne ich, ohne zu wissen, wohin mich die Gedanken treiben.


Im Treppenhaus unserer alten Wohnung begegnete ich einer anderen Autorin, die über uns wohnte. Romy Fölck. Wenn du sie und ihre Bücher noch nicht kennst: unbedingt lesen. Du wirst ihre Romane nicht mehr aus der Hand legen. Mittlerweile wohnt Romy mit ihrem Mann in der Elbmarsch, wo auch ihre Krimis lebendig werden.


Die ersten Veröffentlichungen


Romy nahm mich 2012 an die Hand und ging mit mir zum Krimistammtisch Leipzig. Einem losen Treffen von Leipziger Kriminalautoren, eingeführt vom damaligen FeineHandLektüre Verlag. Das eine kam zum anderen und ich veröffentlichte kurze Kriminalerzählungen mit großartigen Autoren wie Jan Flieger, Andreas M. Sturm, Traude Engelmann, David Gray, Stefan B. Meyer und vielen anderen. Selbst der damalige Polizeipräsident schrieb eine vielleicht wahre Geschichte für eine unserer Anthologien.


Im letzten Jahr nahm ich alle meine kleinen Krimis und packte diese in ein eigenes Buch. Mit eigenem Cover und kleinen Illustrationen aus eigener Feder (gibts hier). Damit die kurzen Geschichten ein eigenes Zuhause haben. Ein wenig auch für meinen Seelenfrieden, weil ich das schon lange vorhatte.











Die beruflich Schreibende


Über zehn Jahren schrieb ich neben meinem Job im Außendienst, Texte für Unternehmen. Für Webseiten, in sozialen Netzwerken oder Präsentationen. 2019 studierte ich Social-Media- und Online-Marketing. Um Vertrieb in der Onlinewelt besser zu verstehen und umzusetzen. Danach folgte ein weiterer kurzer Abstecher als Angestellte im Sales. Safety First. Zurück zum Vertrauten, zur vermeintlichen Sicherheit. Schließlich war ich jetzt Mutter und musste noch mehr Verantwortung übernehmen. Oder? Doch schnell spürte ich physisch und psychisch, dass ich nicht mehr in die Form eines Mitarbeiters passte. Ich wollte mich entfalten, kreativ sein und damit Menschen glücklich machen. Ich schmiss hin - und befreite mich und meinen Nebenjob davon, klein zu denken. Ich wollte ein Leitstern sein. Für meine Tochter, mich und alle, die noch nicht den Mut dazu haben.


Seit über einem Jahr bin ich Solo-Selbstständig. Freiberufliche Schreibende. Geschichtenerzählerin. Freigeist. Glücklichmacherin.


Hinter der Angst steckt die Freiheit. Oder?



Was ist seitdem passiert? Habe ich meine Existenzängste besiegt?


Konnte ich die alten und verkehrten Gedankenmuster durch neue ersetzen? Ich arbeite daran. Ich möchte vertrauen. Faith. Dieser Schriftzug steht seit vielen Jahren auf meinem Handgelenk. Damit er mich daran erinnert, dass Vertrauen gut ist.



»Mandy, du bist eine Glücklichmacherin. Du schreibst pure Emotionen.«​

Ein Satz, der beflügelt, der meine Seele streichelt und mein Tun nährt. Ein Satz, den eine Kundin zu mir meinte, nachdem ich einen Artikel über sie geschrieben hatte. Ein Satz, der mich ermuntert, weiterzugehen.


2022 war ein wildes Jahr.


Neugründung. 100 Prozent Kundenzuwachs. Weiterbildung zum Business Storytelling Experten. Ein Buch veröffentlicht. Freie Redakteurin für Urbanite - das Stadtmagazin. Vier Webseiten-Projekte, 45 Blogbeiträge für Kunden, 6 Kolumnen, 70+ Social-Media-Posts, 8 Artikel.


2023 wird noch wilder


Das dachte ich. Wild war schon der Start. In der Silvesternacht um Mitternacht weckte mich mein Mann mit einem Glas Wasser und wir stießen auf das neue Jahr an. Ich war nämlich krank. So richtig fies erkältet, mit allem Pipapo. Und irgendwie festigte sich dieser Zustand über mehrere Monate. In unserer kleinen Familie gaben wir uns abwechselnd das Zepter der viralen und bakteriellen Infektionen weiter. Manchmal hielten wir gemeinsam daran fest. Die nassen und kalten Monate zogen sich mit uns die Nasen hoch. Bis zum Mai. Mit der Sonne kam auch die physische Erholung in unsere Wohnung und Körper zurück.


Zwischendurch arbeitete ich. Lieferte Texte und Versprechen, Social Media Posts, Artikel und Storys. Ich hielt den Laden, mein Schreibbusiness, am Laufen. Für heute. Für morgen reichte manchmal nicht die Kraft. Marketing, Kundenakquise und netzwerken - die Zukunft meiner freiberuflichen Arbeit, versteckten sich mit mir im Bett und zusammen zogen wir die Decke über den Kopf. Doch dann...


Meine Antreiber


»Mensch, das geht so nicht.« Vor dem Bett stand mein Alter Ego aus dem Sales und funkelte mich wütend an. »Du weißt doch, wie verkaufen geht, haste schließlich die letzten zwei Jahrzehnte praktiziert. Machst du fast täglich für deine Kunden und schreibst Texte, die verkaufen. Raus jetzt! Lass dich in die richtige Richtung schubsen.«


Pfff. Beleidigt wollte ich mich umdrehen. Da hörte ich mein Kind ein Liedchen summen. Mädchen aus Paris aus dem Album von Bibi und Tina. Mir schossen Tränen in die Augen. Ich hatte ihr doch Disney World versprochen. Nächstes Jahr zum Kindertag. In Paris. Ich schmiss die Decke von mir und sprang aus dem Bett, rempelte dabei mein Alter Ego fast um und lief mich entschuldigend in die Küche. Dort küsste ich mein verdutztes Kind mitten auf den Mund und schnappte mir mein iPhone.


»Das Leben ist doch nur ein Schnellzug. Und wo fahren wir jetzt hin, du und ich, moi et toi?«

Lauthals sang ich mit meiner Tochter im Duett und einer lieben Bekannten ins Ohr. Dann sagte ich:


»Ich brauche deine Hilfe! Rück mir mal Kopf und Business gerade, beides hat gerade Schieflage.«


Warum ich dir das erzähle?


  1. Weil wir mehr Mut und echte Geschichten brauchen.

  2. Weil es Menschen gibt, die dich unterstützen, wenn du um Hilfe bittest. In meinem Fall waren es mehrere. Allen voran mein Mann, der unermüdlich an mich glaubt und mich unterstützt.

  3. Weil ich die Nase voll habe von all den Erfolgsgeschichten in den sozialen Netzen, die einen sechsstelligen Umsatz innerhalb des ersten Geschäftsjahres versprechen, eine neue Eigentumswohnung und ganz viel Freizeit. Das ist nicht die tägliche Realität. Das sind Ausnahmen.

  4. Weil ich zeigen will, dass es okay ist, hinzufallen. Aber es ist wichtig, auch wieder aufzustehen. Wenn es nicht allein geht, dann schau dir noch einmal den zweiten Punkt an.

  5. Weil das Leben jeden Tag spielt - mal einen guten und mal einen schlechten Film. Mal eine Komödie oder einen Disney Movie. Mal bist du ein Superhero, mal Charlie Brown.




The Show Goes On


Wenn du also eine Partnerin für deine (Helden-) Geschichte suchst, eine zum Pläne schmieden und Lachen. Die deine echte Story aufschreibt, dann feel free and contact me.


Was ich richtig gut kann? Über Menschen schreiben. Gefühle. Das ganz große Kino. Storytelling. Texte, die verkaufen - dein Business oder dein Produkt. Weil ich deine Emotionen fühlen kann. Und deine Kunden kenne. Über zwanzig Jahre im Sales und Marketing hinterlassen tiefe Spuren und einen großen Wissensschatz.


Mit welchen Themen ich am liebsten matche? Über dich und/oder dein Business zu schreiben. Über mentale Gesundheit und glücklichen Lifestyle. Über die Dinge, die das Leben angenehmer machen, bunter, schöner, prickelnder. Emotionen statt Fakten.





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