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Ich bin Wähler.

Ich bin Wähler. Weil es meine Möglichkeit ist, die Zukunft mit gestalten zu können. Doch dieses Jahr fällt mir die Entscheidung, wen ich wählen soll, extrem schwer. Ich kann mich nicht entscheiden. Wo fangen Lippenbekenntnisse an und wo Taten? Welche Versprechen aus der Vergangenheit sind eingehalten worden? Welche nicht? Was ist mir wichtig? 


Während die eine Partei mein Herz in Richtung Klima & Zukunft mitreißt, umreißt die andere nur einen Bruchteil davon. Dafür steckt diese ihr Engagement mehr in Bildung und digitale Zukunft. Auch mein Herzensthema. Und dann gibt es die dritte Partei, die beides vertritt, aber in eine andere Richtung so extrem ist, dass es mir fast Bauchschmerzen bereitet. 


Unsere Zukunft lebenswert machen, dass ist mein Anspruch. Und das fängt für mich im Kleinen an. Bei mir selbst. Ich möchte dass mein Kind friedvoll aufwächst, dass es auch in zwanzig Jahren noch im Meer baden kann und den eigenen Kindern unsere wunderschöne Welt, die Natur und auch Städte zeigen kann. Flora & Fauna. Ohne Atemmaske oder andere, wirklich gewordene Sci-fi-Szenarien. Ich wünsche uns unbegrenzten Zugang zu Bildung und Wissen. Für alle. Mit allen Möglichkeiten. Ich wünsche unseren Kindern ein Schulsystem, dass Fächerübergreifend lehrt. Eines, dass keine Grenzen schafft, sondern die Möglichkeit, immer wieder über die eigene Grenze hinauszuwachsen. Gerade Deutschland hat in dem Fall viel aufzuholen. Doch man kann voneinander lernen. Einige Privatschulen zeigen, wie es gehen kann. Schweden, Dänemark, Finnland wissen auch wie es geht. Warum nicht gemeinsam voneinander lernen? Auch was das Vertrauen in den Staat betrifft. Denn auch das haben diese Länder deutlich besser drauf. 


Wem vertraue ich? Wem möchte ich zu den diesjährigen Bundestagswahlen meine Stimme geben? Mit wem kann auch ich eine lebenswerte Zukunft gestalten?


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