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Der Onlinetext: das flirty Partykleid im Content Marketing

 

 

Wenn man einen Printtext anziehen könnte, so wäre dieser ein gemütliches Freizeit-Outfit. Eines zum Zeit nehmen, einen Kaffee genießen und in den Zeilen versinken. Ein Onlinetext dagegen kommt als flirty Partykleid daher, dass schon von Weitem zeigt, was die Dame darin zu bieten hat. Kurz und knackig.

 

Details werden hervorgehoben und von nackter Haut unterbrochen. Die Informationen sind klar. Die Spannung steigt und bestenfalls kommt man ins Gespräch. Nun ist es an dem Inhalt, weiter zu interessieren und pointiert die Story zu Ende zu erzählen.

 

Das Medium und der Anlass.

 

Texte sollten also genauso sorgfältig geplant und dem Medium entsprechend angepasst werden. So wie die Kleidung zum Anlass ausgewählt wird.

 

Den Leser verführen.

 

Während Printmedien zelebriert werden und gern länger und fließender sein dürfen, wird online eher konsumiert. Schnell und zackig. Der Leser scannt Überschriften im Millisekunden Takt. Wählt er eine als interessant genug aus, muss der Teaser (kurze Einleitung und/oder Zusammenfassung) die Spannung halten, um schlussendlich zum weiteren Lesen zu verführen. 

 

Auf unser Partykleid adaptiert heißt das, es leuchtet in einer auffälligen Farbe und verleitet damit zum Hin- und Weiterschauen. Ergo: der Haupttitel muss spannend formuliert sein.

 

Wichtiges sichtbar machen.

 

Jetzt kommt es auf die Orientierungspunkte an! Zum Beispiel das Markieren von Textstellen. Im Bezug auf das flirty Kleid, wäre das zum Beispiel die Betonung des Dekolletés. 

 

Ist es am Bein noch seitlich geschlitzt, gibt es einen weiteren Anreiz, die Person darin näher zu betrachten. Geschickt gewählte und platzierte Visualisierungen im Text regen also  zum Weiterlesen an.  

 

Die Accessoires.

 

Kommen wir zu den Feinheiten, den Accessoires im Onlinetext. Unterbrechungen des Inhaltes durch:

 

  • Aufzählungen
  • Hervorhebungen
  • Kästchen
  • einzelne Worte oder ganze Abschnitte

 

Der Schlüssel zum Netz.

 

Der Partydress und der Text sind komplettiert und optimiert. Nun fehlen nur noch die Keywords, um mehr Leser im Netz zu erreichen. Das nennt man SEO-Optimierung (search engine optimization). Sozusagen das Wäscheetikett unseres Kleides.

 

Fazit.

 

Du bist mir bis hierher gefolgt? Prima! Dann möchte ich mein Storytelling – ein wichtiger Inhalt beim (Online)texten – hiermit beenden, das Partykleid zurück in den Schrank räumen und kurz zusammenfassen:

 

  1. Texte immer ihrem Medium und Zielpublikum anpassen.
  2. kurz halten
  3. eine Einleitung formulieren, die zum Weiterlesen anregt
  4. Abschnitte mit passenden Über- bzw. Zwischentiteln platzieren
  5. Keywords
  6.  einfache Sprache, mehr Hauptsätze, weniger Nebensätze
  7. Storytelling
  8. Aus welcher Sicht wird erzählt? Unternehmens- oder Kundenperspektive?
     

Schlussworte.

 

Passt alles? Liest es sich flüssig? Ist der Inhalt klar? Fühlt es sich gut an? Dann kann der Onlinetext platziert, veröffentlicht und mit passendem Bildcontent versehen werden.

 

 

Ich wünsche Dir ein gutes Gelingen!

Bild von Free-Photos auf Pixabay

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